Medizin und Gesundheit

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Anthroposophische Medizin

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Die Anthroposophische Medizin ist ein Teil der Anthroposophie. Dieser Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „Menschenweisheit“. Die Anthroposophische Medizin ist keine Alternativmedizin. Sie lehnt die Naturwissenschaft keineswegs ab, sondern bringt diese mit Geisteswissenschaften in Verbindung. Sie schafft eine Einheit aus Körper, Psyche und individueller Persönlichkeit. Dies wird stets in Diagnose und Therapie berücksichtigt. Diese besondere Medizinform geht auf Rudolf Steiner, einem Esoteriker und Philosophen, zurück. Dieser lebte von 1861 bis 1925 und entwickelte die anthroposophische Geisteswissenschaft. Rudolf Steiner ist auch bekannt für seine Waldorfpädagogik.

 

Inhaltsverzeichnis

Begriffsdefinition
Natur und Mensch
Was ist Krankheit – was ist Gesundheit?
Diagnose
Das anthroposophische Menschenbild
Physischer Leib
Ätherleib
Astralleib
Ich-Leib
Zusammenspiel der vier Wesensarten
Anthroposophische Arzneimittel
Herstellungsverfahren
Zusammensetzung
Verschiedene Therapieformen
Zusammenfassung

 

Begriffsdefinition

Die Anthroposophische Medizin ist schwer fassbar und ebenso schwer erklärbar. Sie beschäftigt sich mit jedem Menschen in seiner ureigenen Persönlichkeit und Individualität.

Sie bezeichnet sich als integrative Medizin, da sie sowohl Methoden und Diagnosearten aus der konventionellen Medizin, als auch geisteswissenschaftliche Erkenntnisse anwendet. Für die anthroposophisch behandelnden Therapeuten sind Laboruntersuchungen, Medikamente, Medizintechniken, Operationen und Intensivmedizin genauso wichtig, wie das Betrachten des Menschen als Ganzes, als Konstrukt aus Körper, Seele und Geist.

Bevor die Patienten irgendwelchen Labor- oder anderen Untersuchungen unterzogen werden, wird in einer anthroposophisch arbeitenden Praxis der Mensch genau beobachtet. Auftreten, Haltung, Gang, Händedruck, Körpersprache und Mimik werden notiert. Weitere wichtige Komponenten für die Anamnese sind Stimmung, Schlafverhalten, Temperatur der Haut und körperliche Rhythmen. Hierbei wird genau die Individualität des Einzelnen festgestellt. Die Therapeuten benötigen dazu großes Wissen, Erfahrung, Einfühlungsvermögen und Intuition.

In der Anthroposophischen Medizin ist nicht die Krankheit im Menschen, sondern der Mensch in seiner Krankheit wichtig. Ein ausführliches Gespräch, bei dem der Patient oder die Patientin als Ganzes im Mittelpunkt steht, ist Basis der Behandlung. Auch wenn allgemein bekannte und übliche Diagnosemethoden angewandt werden, so ist die Interpretation dennoch ganzheitlich und die daraus resultierenden Therapiemaßnahmen erweitern das Konzept der Schulmedizin.

Nach Rudolf Steiner ist der physische Körper der sichtbare Ausdruck der Individualität des Menschen und seine körperlichen Vorgänge prägen und gestalten Seele und Geist.

 

Natur und Mensch

In der Anthroposophischen Medizin gilt die Meinung, dass Mensch und Natur eine gemeinsame Entwicklung durchgemacht haben und zwischen beiden eine Verwandtschaft besteht.
Demnach existiert im Pflanzenreich eine Dreigliederung, genauso wie beim Menschen, nur in umgekehrter Form. So steht die Wurzel für Kopf, Gehirn und das Nerven-Sinnes-System. Die Blätter symbolisieren das Rhythmische und die Blüten und Früchte stehen für das Stoffwechsel-Gliedmaßen-System.

 

Was ist Krankheit – was ist Gesundheit?

Selbst Krankheit und Gesundheit sieht die Anthroposophische Medizin anders. Beides ist hier etwas ganz Individuelles. Krankheit steht für ein, aus dem Gleichgewicht geratenes, menschliches System. Jeder Betroffene hat sein ureigenes Gleichgewicht und durch seine Krankheit bekommt er den Impuls, die Aufgabe oder gar die Möglichkeit, das Ungleichgewicht anzupacken und auszugleichen. Dies gehört zum Gedankengut anthroposophisch arbeitender Ärzte und Heilpraktiker. Eventuell müssen Patienten dabei ihr Leben verändern, neue Dinge lernen, um dann zu reifen und gesund zu werden.
Die dabei eingesetzten Medikamente und Therapieverfahren helfen den Patienten dabei.

In der Anthroposophischen Medizin werden die Betroffenen zur Eigenverantwortung und Mitbestimmung angehalten. So bestimmt hier nicht der Arzt allein die Art der Therapie, sondern entscheidet dies zusammen mit den Patienten. Auf eine gesunde Lebensweise wird hingewiesen und diesbezüglich Hilfestellung gegeben.

 

Diagnose

Für die Diagnose von Krankheiten sind in der anthroposophischen Medizin zuerst die Sinne des Behandlers wichtig. Menschen werden ganz genau, von Kopf bis Fuß, betrachtet. Wichtig dabei sind Gang, Körperhaltung, Körpersprache und Mimik. Hinzu kommt das Berühren der Haut, um sich ein Bild von der Temperatur des Menschen zu machen.

Sind die Patienten eher kühl oder warm, feucht oder trocken? Dies ist wichtig für die weitere Behandlung. Danach wird auskultiert (abgehört) und erst dann folgen die verschiedensten Untersuchungsverfahren, wie sie in der Schuldmedizin bekannt sind. Hierbei wird jedoch nicht routinemäßig das ganze Spektrum an diagnostischen Möglichkeiten eingesetzt, sondern zuerst genau überlegt, welche Verfahren wirklich in dem speziellen Fall von Nutzen sind.

 

Das anthroposophische Menschenbild

Rudolf Steiner sieht in der Anthroposophie den Körper als Ausdruck seiner Individualität, wobei Seele und Geist die körperlichen Vorgänge gestalten und prägen. In der anthroposophischen Medizin besteht der Mensch aus vier Wesensarten, und zwar aus dem physischem Leib, dem Ätherleib, dem Astralleib und dem Ich. Jeder Wesensart sind bestimmte Krankheitsabläufe zugeordnet. So spielen sich Sklerosen im Physischen Leib ab, Geschwülste im Ätherleib, Entzündungen sind dem Astralleib zuzuordnen und Lähmungen dem Ich.

 

Physischer Leib

Der physische Leib wird auch als Stoffleib bezeichnet. Darunter sind Organe und Organsysteme zu verstehen. Hier werden konventionellen Untersuchungsmethoden, wie zum Beispiel Röntgen, Sonographie, Computertomographie, Blutbild und Urintest angewandt.

 

Ätherleib

Der Ätherleib, Lebensleib oder auch Bildkräfteleib genannt, besteht aus Verdauung, Wachstum, Denken, Fortpflanzung und organisiert das physische Leben. Im Ätherleib ist das Befinden „zuhause“. Der Ätherleib spiegelt die Vitalität des Menschen wieder.

 

Astralleib

Der Astralleib ist der Seelenleib. Dieser zeigt sich vor allem in endokrinen Organen und dem Immunsystem. Er stellt die Verbindung zwischen Empfindungen und Körper dar. Der Astralleib ist nur bei Lebewesen vorhanden, die wahrnehmen können, so bei Tieren und Menschen und nicht bei Pflanzen.

 

Ich-Leib

Der Ich-Leib ist die höchste Stufe, die geistige Individualität. Denkfähigkeit und Bewusstsein des Menschen Sie spiegelt sich in unserem Wärmeorganismus wieder. Der Ich-Leib differenziert zwischen Mensch und Tier.

 

Zusammenspiel der vier Wesensarten

Die vier Wesensarten arbeiten zusammen in drei Funktionssystemen. Das sind das Nerven-Sinnes-System, das Rhythmische System und das Stoffwechsel-Gliedmaßen-System.

Im Nervensystem-Sinnes-System spielen sich abbauende und verhärtende Prozesse ab. Zusätzlich ist dieses System dem Denken zugeordnet. Dem Rhythmischen System hingegen ist das Fühlen zugeordnet, vertreten durch Atmung und Herz. Das Fühlen ist der ausgleichende Vermittler zwischen dem Nerven-Sinnes-System und dem Stoffwechsel-Gliedmaßen-System. Das Dritte Funktionssystem ist das Stoffwechsel-Gliedmaßen-System und dem Wollen zugeordnet. Dies hat ab – und aufbauende Funktionen, sorgt für Wachstum und Vitalität.

 

Anthroposophische Arzneimittel

Für die Gabe Anthroposophischer Arzneimittel gilt der Grundsatz: so wenig, wie möglich und so lange, wie nötig. Dabei muss stets der Krankheitszustand berücksichtigt werden. Eventuell sind allopathische Mittel nötig. Jedoch können anthroposophische Heilmittel durchaus begleitend zur Schulmedizin gegeben werden.

Vor dem Einsatz dieser Mittel wird in ausführlicher Anamnese durch den behandelnden Arzt oder Heilpraktiker festgestellt, welche Anregung der Körper durch welche Mittel benötigt, um wieder in ein Gleichgewicht zu kommen und dadurch gesund zu werden.

Dabei werden anthroposophische Arzneimittel gewählt, die auf bestimmte Organsysteme und/oder Krankheiten abgestimmt sind. Häufig sind auch allgemein kräftigende Heilmittel im Einsatz. Der Behandler entscheidet, ob ein Einzelmittel oder eher ein Komplexmittel angezeigt ist.

Bei der Anamnese ist auch wichtig zu ergründen, ob die Beschwerden in erster Linie Organ bezogen sind, die Psyche mitbeteiligt oder aber der alleinige Auslöser ist. So kann zum Beispiel bei drei verschiedenen Erkrankungen, wie Nasennebenhöhlenentzündung, Ekzemen und chronischer Bronchitis dasselbe Mittel zum Einsatz kommen, da sich hier die Krankheiten in ihren charakteristischen Merkmalen ähneln.

Die Anthroposophischen Arzneimittel enthalten Ausgangsstoffe aus dem pflanzlichen (zum Beispiel Arnika), tierischen (zum Beispiel Bienengift), mineralischen Bereich (zum Beispiel (Quarz) und metallischen Bereich (zum Beispiel Gold). Die Mittel enthalten potenzierte Anteile wie in der Homöopathie, aber auch konzentrierte pflanzliche Substanzen. Eine Besonderheit stellen Pflanzentinkturen dar, die mit Metallsalzen gedüngt wurden.

 

Herstellungsverfahren

Um Anthroposophische Heilmittel herzustellen, existieren verschiedene Herstellungsverfahren.
Dazu gehören Lösen und Kristallisieren, was zum Beispiel bei salzartigen Mineralien angewandt wird.
Weiteres ist das Extrahieren von Pflanzenextrakten und das flüssige Potenzieren, bei dem im Verhältnis 1:10 wiederholt verdünnt und verschüttelt wird und damit Streukügelchen (Globuli) getränkt werden. Eine weitere Variante ist das feste Potenzieren, bei dem die Ausgangsstoffe nicht flüssig sondern fest sind (Mineralien).

Frische oder getrocknete, zerkleinerte Substanzen pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, werden dem sogenannten Mazerieren unterzogen.

Weitere Verfahren sind Fermentieren, Überbrühen, Auskochen, Destillieren, Schmelzen, Verdampfen, Rösten, Verkohlen und Veraschen. Auf diese Weise können die unterschiedlichsten Substanzen aufgeschlossen und daraus wichtige, notwendige Arzneimittel hergestellt werden. Diese sind zur äußerlichen oder innerlichen Einnahme oder für die Injektion bestimmt, je nachdem, welche Therapie der Arzt oder Heilpraktiker verordnet.

 

Zusammensetzung

Viele der anthroposophischen Arzneimittel bestehen nicht aus einem, sondern mehreren Einzelsubstanzen. Diese Zusammensetzung wird als Komposition bezeichnet. Dies bedeutet, dass nicht einfach nur Mittel miteinander gemischt werden, sondern wie in einem Orchester das Zusammenspiel der einzelnen Beteiligten eine große Rolle spielen. Ein komponiertes Heilmittel besteht aus mindestens zwei Substanzen, potenziert oder aber auch in Form einer pflanzlichen Urtinktur oder Tinktur.

 

Verschiedene Therapieformen

Zu den physikalischen Maßnahmen der Anthroposophischen Medizin gehören Wickel und Auflagen, rhythmischen Massagen und Einreibungen, und Öldispersionsbäder. Weitere Therapieformen sind plastisches Gestalten, therapeutischen Zeichnen und Malen, Musik- und Gesangstherapie, Sprachgestaltung und die Heileurythmie.

 

Zusammenfassung

Die Anthroposophische Medizin zählt nicht zu den alternativen Therapien. Sie ersetzt nicht die Schulmedizin, sondern will diese mit den eigenen Mitteln und Verfahren erweitern.

In der Anthroposophischen Medizin wird der Mensch stets ein Ganzes, als Individuum gesehen. Wichtig sind nicht nur die Beschwerden der Patienten, sondern deren Auftreten, Körperhaltung, seelische Verfassungen, Empfindungen und das soziale Umfeld. Der Mensch wird in seiner Individualität erfasst und bekommt die, dafür geeigneten, Arzneimittel und Therapien. (sw)

Bild: Ursula Fischer / pixelio.de

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/naturheilverfahren/anthroposophische-medizin.php

Gruß an die Möglichkeiten

TA KI

Eisenmangel – Das unerkannte Menschheitsleiden

Es gibt eine Krankheitsursache, an der heute etwa zwei bis vier Milliarden Menschen leiden, ohne es zu wissen. Sie leiden, weil die Schulmedizin größtenteils noch nicht in der Lage ist, sie auszumachen. Denn eigentlich wäre sie ganz leicht und innerhalb von Wochen heilbar!

eisenmangel

Erschwerend kommt hinzu, daß sich die Krankheit in einer Vielzahl von scheinbar nicht zusammenhängenden Symptomen präsentiert, die größtenteils selbst ein Etikett tragen. „Burn Out“ zum Beispiel. Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom. Depression. Chronische Müdigkeit. Aber auch Nervosität und Konzentrationsstörungen gehören zu den Symptomen, genauso wie körperliche und psychische Erschöpfungszustände, verminderte physische und psychische Belastbarkeit, Herzklopfen, Migräne, Schwindel, Kältegefühl und Atemnot bei körperlicher Anstrengung; ferner schmerzhafte Nackenverspannungen, Schlafstörungen, Haarausfall und Nagelbrüchigkeit.

„Es ist mir alles zuviel. Ich bin erst 32jährig und meine Batterien sind leer, ich könnte immer einschlafen. Oft fühle ich mich grundlos niedergeschlagen und mein Selbstwertgefühl ist im Keller. In letzter Zeit vertrage ich die Kinder nicht mehr, es herrscht eine Unruhe in der Familie, weil ich keine Nerven mehr habe. Es tut mir ja so leid; ich wünschte mir, es wäre anders. Mittlerweile kann ich nachts nicht mehr gut schlafen, so daß ich am Tag erst recht kaputt bin und sogar tageweise nicht mehr arbeiten kann. Ich hoffe, es gibt deswegen keine Kündigung. Mein Chef fragt mich, was ich habe. Was soll ich antworten?“ Die Klage der jungen Frau ist heute exemplarisch für zahllose Tausende von Frauen, die, ohne zu wissen warum, sich in derselben Müdigkeitsfalle verfangen haben. Alles funktioniert wie geschmiert, und auf einmal fühlt man sich, als ob die Batterien vollkommen leer wären.„Der Besuch beim Hausarzt war geradezu frustrierend“, klagt die junge Frau. „Nach einer ausführlichen körperlichen Untersuchung und Blutentnahme wurde mir ein an sich erfreuliches Resultat mitgeteilt: Ich sei gesund. Kein Organschaden, keine Blutarmut, keine Schilddrüsen-Unterfunktion oder sonst was. Schön. Dennoch wäre es mir lieber gewesen, man hätte etwas gefunden. Irgend etwas macht mich doch krank!“ Schließlich erhält die Patientin vom Arzt antidepressiv wirkende Psychopharmaka, die sie widerwillig schluckt. „Ich verstehe die Welt nicht mehr. Weshalb bin ich zum ‚Psycho’ geworden? Innerhalb von sechs Monaten!“ Trotz aller Psychopillen bricht sie beim Joggen nach fünf Minuten schon fast zusammen. Eine Schlafkur und eine einwöchige Arbeitspause tragen nichts zur Verbesserung ihres Zustandes bei. Ihre Selbstsicherheit schwindet, genauso wie die Lust aufs körperliche Zusammensein mit ihrem Mann – was schließlich auch die Ehe belastet.

Auch ein zweiter konsultierter Arzt findet nichts Konkreteres als einen „körperlichen und seelischen Erschöpfungszustand“. Die Patientin klagt sich selber an – „andere haben ja auch Kinder und arbeiten – und denen geht es gut!“

Also ist sie einfach ein Weichei. Und ein Weichei, das seine Selbstachtung wiedergewinnen möchte, macht sich hart. „Durchziehen“, heißt die Parole. So leben, als ob nichts wäre. „Mein Wille überredet den bleischweren Körper, am Morgen aufzustehen, beim Autofahren nicht einzuschlafen und beim Job nicht griesgrämig zu wirken.“ Doch nach wenigen Wochen schon merkt sie, daß sie ein falsches Spiel treibt: „Jetzt leide ich zusätzlich zu den altbekannten Beschwerden auch noch an Nacken- und Kopfschmerzen. Oft habe ich ein Schwindelgefühl und muß mich am Bürotisch festhalten, um nicht umzufallen. Um Gottes Willen, jetzt bin ich aber wirklich krank!“, schaudert es sie. Ein Gutes wird ihr Zustand aber bestimmt haben: Er ist jetzt so schwerwiegend, daß er zweifellos diagnostizierbar ist.

Doch der Arzt ist genauso ratlos wie zuvor. Verschreibt ihr Physiotherapie gegen die Nackenschmerzen. „Neun Behandlungen vergingen, ohne daß sich meine Schmerzen gebessert hätten. Langsam bin ich der totalen Verzweiflung nahe und muß oft heulen.“ Derweil sich die Familie immer mehr Sorgen um sie macht.

Doch dann – endlich – kam der Wendepunkt. Der dritte Arzt erkannte schließlich, woran die Patientin litt – beziehungsweise, was ihr fehlte: Eisen. Wie das; wo doch die früheren Ärzte mit ihren Bluttests nicht darauf gestoßen waren?

Das Problem liegt darin, daß die Schulmedizin viel zu geringe Eisenwerte noch als Normalwerte deklariert. Je nach Ort und Krankenhaus werden Patienten mit einem Ferritinwert von 20 oder 30 Nanogramm Eisen pro Milliliter Blut als ausreichend mit Eisen versorgt betrachtet. Ein gesunder Mensch verfügt jedoch über einen Eisenwert von 200 bis 300 Nanogramm pro Milliliter Blut! Nachdem die Patientin vier Eisen-Infusionen innerhalb von zwei Wochen erhalten hatte, war sie – oh Wunder – auf einmal wieder fit wie in alten Tagen.

„Ich empfinde es als eine Frechheit, mich zum ‚Psycho’ zu stempeln und mir Antidepressiva zu verabreichen, anstatt mir das fehlende Eisen zu geben. Ich hatte einer gelben Pflanze geglichen, deren Erde trocken war. Sie konnte nicht mehr richtig gedeihen. Ich hatte leidend am Leben vorbei gelebt, fast ein Jahr lang. Wie muß es den vielen Frauen ergehen, die jahrelang auf diese Weise falsch behandelt werden? Schließlich gibt man dem trockenen Pflänzchen auch keine Psychopharmaka, sondern Wasser. Weshalb dann gaben mir die ersten Ärzte nicht mein ‚Wasser’, sondern Psychopharmaka?“

Im Kern des Blutes

Es ist das Eisen, das unser Blut rot färbt. Das Hämoglobin, der rote Blutfarbstoff, der ein komplexes Eiweißmolekül ist, enthält ein zentrales zweiwertiges Eisenatom. Dieses Molekül ist für den Transport des Sauerstoffs von der Lunge in die Zellen verantwortlich. Das Hämoglobin enthält etwa 71 Prozent des im Körper gespeicherten Eisens, das Myoglobin (Muskeleiweiß zur Sauerstoffspeicherung) um die 10 bis 12 Prozent; die restlichen 10 bis 15 Prozent befinden sich im Ferritin, einem speziellen Eisenspeichereiweiß. Ein gesunder Durchschnittserwachsener trägt etwa 3,5 bis 5 Gramm Eisen in sich.

Eisen bildet jedoch nicht nur Blut, vielmehr benötigen weitere 180 (!) Körperfunktionen Eisen. Beispielsweise die Hormonbildung in den Drüsen oder die Energiebildung in den Zellen. Ein Eisenmangel kann durch die Drosselung der Hormonbildung zu Depressionen oder Schlafstörungen führen. Zuwenig Eisen kann infolge der verminderten Energiebildung in den Zellen Erschöpfungszustände oder Konzentrationsstörungen hervorrufen.

Das Knochenmark eines erwachsenen Mannes bildet durchschnittlich 150 Milliarden rote Blutkörperchen am Tag! In jedes neue Blutkörperchen werden dabei 300 Millionen Moleküle Hämoglobin mit Eisen als zentralem Bestandteil eingebaut. Nach etwa 120 Tagen werden die roten Blutkörperchen in der Milz und der Leber abgebaut. Das frei werdende Eisen steht dann dem Eisen-Kreislauf wieder zur Verfügung. Über Darm, Niere und Haut verliert der Körper jedoch täglich etwa ein Milligramm Eisen. Bei Frauen kommen noch Verluste von täglich ein bis zwei Milligramm hinzu, da sie jeden Monat bei der Menstruation Blut verlieren. Um den benötigten Eisenbestand aufrechtzuerhalten, muß dem Körper also von außen eine entsprechende Menge Eisen zugeführt werden. Und da nur ein Bruchteil der in den Lebensmitteln enthaltenen Eisenmenge vom Körper aufgenommen wird, liegt die empfohlene Zufuhr für Männer und nicht menstruierende Frauen bei 10 Milligramm täglich, bzw. bei 15 Milligramm täglich bei Frauen im Menstruationsalter.

Vor allem Frauen weisen heute zu niedrige Eisenwerte auf. Immerhin bluten sie im Laufe ihres Lebens zusammengenommen während rund fünf bis zehn Jahren! Offensichtlich verlieren sie mehr Eisen, als sie wieder zuführen. Frauen im Menstruationsalter benötigen deshalb täglich die erwähnte Zufuhr von 15 Milligramm Eisen aus der Nahrung – gleichviel wie Kinder. Am meisten brauchen sportlich aktive Frauen und Schwangere (30 mg/Tag), dann folgen junge Mädchen, stillende Mütter und sportlich aktive Männer (20 mg), während erwachsene Männer und Menschen über fünfzig in der Regel nur 10 Milligramm benötigen. Eine Ausnahme bilden Senioren; je nach Gesundheitszustand sollten sie ihrem Körper 15 bis 39 mg Eisen täglich zuführen.

Das ist allerdings leichter gesagt als getan. Der Körper kann nämlich nur etwa ein Zehntel des gegessenen Eisens verwerten. Eisen aus Fleisch oder Fisch kann er besser aufnehmen als solches aus Pflanzen; Vitamin C vereinfacht jedoch die Aufnahme pflanzlichen Eisens.

Man unterscheidet zwei Formen von Eisen: Sogenanntes zweiwertiges Eisen befindet sich in der sauerstofftransportierenden Hülle der roten Blutkörperchen (Hämoglobin) und im Sauerstoffspeicher von Muskelgewebe (Myoglobin). Es wird vom Körper gut aufgenommen. Dreiwertiges Eisen befindet sich in Pflanzen – also Gemüse, Salaten und Obst, sowie als Speichereisen („Ferritin“) im Muskelgewebe. Es muß erst zu zweiwertigem Eisen reduziert werden und kann daher im Darm schlechter aufgenommen werden, was bedeutet, daß man wesentlich größere Mengen an eisenhaltigen Nahrungsmitteln zu sich nehmen muß, wenn man sich ausschließlich vegetarisch ernährt. Gut ist, wenn man gleichzeitig Vitamin C zu sich nimmt, welches die pflanzliche Eisenaufnahme erleichtert. Eisenhemmer sind jedoch Milch- und Sojaprodukte, sowie Eier. Viel Eisen enthält rotes Fleisch (am allermeisten Schweineleber!). Aber auch Wurstwaren, Amaranth, Haferflocken, Brot, Gemüse (vor allem Spinat, Schwarzwurzel und Hülsenfrüchte) sind gute Eisenlieferanten.

Wer diese Nahrungsmittel eher selten zu sich nimmt – und viele Menschen essen heutzutage viel weniger rotes Fleisch als noch vor einer Generation – der leert mit großer Wahrscheinlichkeit seinen Eisenspeicher. Auch die zunehmende Sportlichkeit der Bevölkerung ist eine Herausforderung für den Eisengehalt. Der hohe Sauerstoffverbrauch bei anstrengenden sportlichen Tätigkeiten kann nämlich ebenfalls zu einem Eisenmangel führen. Operationen und Unfälle mit hohem Blutverlust, Blutspenden und Geburten sind neben der Menstruation Situationen, bei denen über das Blut viel Eisen verloren geht, das erst wieder von außen zugeführt werden muß.

Bei verringerter Darmdurchblutung, sowie bei Magen- und Verdauungsproblemen, kann der Körper nicht mehr genug Eisen aufnehmen. Auch Hormonstörungen, Infektionen, Rheuma, Krebs, Leber- oder Nierenerkrankungen können zu einem Eisenmangel führen.

Manche Ärzte empfehlen, Eisen in Form von Schüsslersalzen zuzuführen: Bei „normalem“ Eisenmangel Ferrum phosphoricum D 12, und bei besonders gravierenden Fällen, wo schon körperliche Symptome wie Burn Out oder Chronische Müdigkeit vorliegen, Ferrum phosphoricum D 6. Eisentabletten eignen sich weniger. Die Erfahrung zeigt, daß sie über den Darm nur sehr schlecht aufgenommen werden können, gleichzeitig aber oft unangenehme Verstopfungen verursachen.

Zudem, so der Schweizer Arzt Beat Schaub, liegt oft ein so gravierender Eisenmangel vor, daß er mit Tabletten gar nicht mehr zu beheben ist. Schaub gilt als einer der „Entdecker“ des Eisenmangelsyndroms. Der 1956 geborene Arzt, der nach seinem Medizinstudium auch noch ein Homöopathiestudium an der Universität Freiburg im Breisgau absolvierte, untersuchte mit einer Gruppe von Basler Ärztinnen und Ärzten Mitte der Neunziger Jahre, weshalb immer mehr Patienten über Müdigkeit und Erschöpfung klagten. „Wir haben damals aufgelistet, was man bei einem daran leidenden Patienten alles abklären müßte, um an die Ursachen zu kommen. Und da stießen wir auch auf die theoretische Möglichkeit des Eisenmangels. Später habe ich das zwar intuitiv, aber doch sehr bewußt wieder aufgegriffen. Und da fand ich tatsächlich einen Kausalzusammenhang. Eine spezielle Software erlaubte es mir nämlich mittlerweile ziemlich exakt, Korrelationen zwischen ganz bestimmten Laborwerten und den verschiedensten Befindlichkeiten auszuweisen.“

Zwei bis vier Milliarden Betroffene!

Gegenwärtig leiden weltweit 1,5 Milliarden Menschen unter einer Eisenmangel-Anämie, die damit die häufigste Mangelerkrankung ist. Wobei der Körper erst im allerhöchsten Notfall mit einer Blutarmut reagiert. Solange es irgend geht, sichert er mit den Eisenbeständen, die er noch hat, den Transport des Sauerstoffs. Gehen diese zur Neige, alarmiert er mit einer Anämie. Den zuvor sich leerenden Eisenspeicher meldet er durch eine ganze Reihe von Symptomen: andauernde Müdigkeit; allgemeine Abnahme der körperlichen und geistigen Leistungskraft; Vergeßlichkeit; Konzentrationsstörungen; Nervosität, innere Unruhe; Appetitlosigkeit; Magen-Darm-Störungen; Atemnot; Herzbeschwerden; Schwächeanfälle; erhöhte Infektanfälligkeit; blasse, spröde, trockene Haut; brüchige, abgeflachte Fingernägel; rissige Lippen; starker Haarausfall, stumpfes, gespaltenes Haar; Kopfschmerzen; Halsschmerzen; Schluckbeschwerden; Nachlassen der Muskelkraft, Atemnot bei Belastung; Schwindel, Schwächeanfälle; Reizbarkeit, Vergeßlichkeit, sowie Schlafstörungen. Auch der Chronischen Müdigkeit oder dem Restless Legs-Syndrom (unruhige, zuckende Beine), sowie der Fibromyalgie kann ein Eisenmangel zugrunde liegen. Der Mediziner Beat Schaub schätzt die Zahl der von Eisenmangel betroffenen Menschen auf zwei bis vier Milliarden weltweit!

Die Auswirkungen eines Eisenmangels sind in jeder Altersgruppe gravierend.Eine Muskel- und/oder Konzentrationsschwäche, wie sie bei älteren Menschen häufig auftritt, kann als Ursache einen Eisenmangel haben – das Blut transportiert nicht mehr genügend Sauerstoff. Man fühlt sich apathisch, wird kontaktscheu, jedes Treppensteigen wird zur Qual. Die Blutgefäße versuchen, den Sauerstoffmangel wettzumachen, indem sie sich erweitern. Das kann wiederum zu Herz- und Kreislaufproblemen führen.

Untersuchungen zeigen, daß alte Menschen mit Eisenmangel eher einen Krankenhausaufenthalt riskieren, und früher ins Altenheim müssen.

— Ende des Artikelauszugs —
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Gruß an die Wissenden
TA KI

Chemotherapie: Das falsche Versprechen der Heilung vom Krebs

Eine Chemotherapie wird oft als letzte wirksame Behandlung zur Bekämpfung von Krebszellen angesehen. Eine Studie zeigt jedoch das genaue Gegenteil. Demnach beschädigt die Chemotherapie die gesunden Zellen nachhaltig und kann sogar den Tumor stärker wachsen lassen.

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Eine Studie des Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle stellt die Chemotherapie in ihrer Wirkung in Frage. So sei diese schwächende, langwierige und Lebenszeit kostende Behandlung von Krebs alles andere als unbedenklich, warnen die Wissenschaftler. Dabei spielten sowohl die Auswirkung auf die gesunden Zellen als auch die Wirkung auf die Krebszellen eine entscheidende Rolle.

Die Chemotherapie könne sogar das Wachstum von Krebszellen fördern, so die Studie. Diese Erkenntnisse kamen für die Forscher überraschend. Sie gingen ursprünglich der Ursache nach, warum es einfacher sei, Krebszellen außerhalb des menschlichen Körpers zu töten. Dabei zeigten ihre Untersuchungen, dass die Chemotherapie die DNA der gesunden Zellen ändert. Das kann in den gesunden Zellen zur Produktion des gefährlichen Proteins WNT16B führen.

Das WNT16B-Protein helfe den Krebszellen beim Überleben und führe zu einer erhöhten Produktion neuer Krebszellen, zitiert naturalnews.com die Studie. Durch diesen Prozess entstünden so genannte Superzellen: Krebszellen, die später selbst mit einer noch stärkeren Chemotherapie oft nicht mehr abzutöten seien. Das macht den Krebs nach der ersten Chemotherapie also noch gefährlicher.

Wie schwierig es ist, eine wirksame Krebsbehandlung zu finden, zeigte im vergangenen Jahr auch eine andere Studie. Diese fand heraus, dass die bei Krebs angewandte Anti-Angiogenese-Therapie ebenfalls gefährlich sein kann. Hierbei geht es darum, Medikamente zu verabreichen, die die Neubildung von Blutgefäßen verhindern. Die Neubildung von Blutgefäßen ist eine wichtige Voraussetzung für das Wachstum des Tumors. Der Studie zufolge kann die Einnahme dieser Medikamente aber auch dazu führen, dass sich die Metastasen noch stärker ausbreiten.

„Welche Manipulationen an Tumoren wir auch immer vornehmen, diese können versehentlich das Wachstum des Tumors und seiner Metastasen erhöhen“, zitiert naturalnews.com Raghu Kalluri, einen Autor der Studie. „Und das ist es, was die Patienten am Ende des Tages tötet.“

Quelle: http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2015/05/512323/chemotherapie-das-falsche-versprechen-der-heilung-vom-krebs/

Gruß an die alternativen ganzheitlichen Heilmethoden

TA KI

Quelle: https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2015/05/18/chemotherapie-das-falsche-versprechen-der-heilung-vom-krebs/

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Gruß an die Heilenden

Der Honigmann

Löwenzahn – Wunderkraut statt Unkraut

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Während die meisten Gärtner Löwenzahn als lästiges Unkraut betrachten, haben andere Menschen erkannt, was der Löwenzahn in Wirklichkeit ist: Ein Wunderkraut, das nicht nur bei Krankheit heilt, sondern als regelmässig verzehrtes Lebensmittel unsere Gesundheit bewahrt und schützt. Löwenzahn regelt die Verdauung, pflegt Leber und Galle, hilft bei Rheuma, löst Nierensteine auf, lässt Pickel und chronische Hautleiden verschwinden und kann als Allround-Stärkungsmittel bei jedweder Problematik eingesetzt werden.

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Löwenzahn schenkt Lebenskraft

Vielleicht fiel Ihnen bereits auf, dass Löwenzahn ein besonders hartnäckiges und unverwüstliches Kraut ist, da es auch aus der kleinsten Ritze im Asphalt wächst und dort selbst der grössten Sommerhitze trotzt. Diese Unempfindlichkeit, Zähigkeit und Lebenskraft überträgt der Löwenzahn auf all jene, die ihn anzuwenden wissen. Löwenzahn kann in Form von Salat, Tee, Pflanzensaft (der weisse Milchsaft aus den Stängeln), Frischpflanzenpresssaft, Kaltwasserauszug, Kaffee, Wein oder Löwenzahnwurzelextrakt genutzt werden (Rezepte dazu weiter unten). Wichtig ist dabei, das Präparat der Wahl regelmässig und kurweise über mehrere Wochen hinweg einzusetzen.

Löwenzahn bei Verdauungsbeschwerden

Besonders bekannt ist der positive Einfluss des Löwenzahns auf sämtliche Organe, die an der Verdauung beteiligt sind. So steigert Löwenzahn die Magensaftsekretion, wirkt appetitanregend und ausserdem krampflösend. Aus diesem Grunde setzt man Löwenzahntee, Löwenzahnsalat, Löwenzahnpresssaft sowie den kraftvollen Löwenzahnwurzelextrakt bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Völlegefühl ein.

Löwenzahn für Galle und Leber

Löwenzahn hat ferner choleretische Wirkung. Das bedeutet, er regt die Galleproduktion in der Leber an, führt zur Ausscheidung einer dünnflüssigen Gallenflüssigkeit und verbessert den Fettstoffwechsel. Bei Problemen mit der Leber oder der Galle ist der Löwenzahn also die Heilpflanze der Wahl und wird folglich traditionell auch bei Hepatitis (Gelbsucht), Gallensteinen und Leberzirrhose eingesetzt – selbstverständlich unter Aufsicht eines phytotherapeutisch bewanderten Heilpraktikers oder Arztes.

Löwenzahn bei Diabetes

Wer mit dem Blutzuckerspiegel Probleme hat oder bereits an Diabetes leidet, sollte täglich eine Tasse Löwenzahntee trinken oder Löwenzahnwurzelextrakt einnehmen, da der Löwenzahn auch hier ein bestehendes Ungleichgewicht wieder harmonisieren hilft.

Löwenzahn als Stärkungsmittel

Die Löwenzahnwurzel gilt als wahres Aufbau-Tonikum, ähnlich dem Ginseng und sollte bei sämtlichen Schwächezuständen eingesetzt werden, um den Körper wieder in Schwung zu bringen. Die Löwenzahnwurzel stärkt die Nieren, die Leber, die Bauchspeicheldrüse, die Milz, den Darm und den Magen und hilft ausserdem, Giftstoffe aus dem Körper zu entfernen.

Löwenzahn wirkt diuretisch

Herkömmliche Diuretika (harntreibende Arzneimittel, umgangsprachlich auch “Wassertabletten” genannt) sorgen nicht nur für die Ausleitung von Wasser aus dem Körper, sondern schwemmen auch Mineralstoffe hinaus. Löwenzahn hingegen wirkt zwar ebenfalls harntreibend, jedoch versorgt er den Organismus gleichzeitig mit wichtigen Mineralstoffen, insbesondere mit Kalium, so dass die Anwendung von Löwenzahn – im Gegensatz zu synthetischen Diuretika – zu keinem Mineralstoffmangel führen kann. Der Löwenzahn wird also höchst erfolgreich bei Harnwegsinfekten, Reizblase und anderen Erkrankungen des Urogenitaltraktes eingesetzt.

Löwenzahnwurzel-Tee

Bei all den vorgenannten Beschwerden kann der Löwenzahn sehr einfach in Form von Tee oder Frischpflanzenpresssaft eingesetzt werden. Natürlich können Sie Tee auch aus den getrockneten Blättern kochen. Da die Wurzel jedoch ungleich gehaltvoller ist, beschreiben wir nachfolgend die Zubereitung von Tee aus der Löwenzahnwurzel.

Die im Frühjahr vor der Blüte gesammelten Löwenzahnwurzeln werden trocken gesäubert (also nicht gewaschen), längs in Streifen geschnitten und innerhalb weniger Tage an einem luftig-warmen Ort getrocknet. Von diesen trockenen Wurzeln setzt man etwa 2 TL pro Tasse über Nacht in kaltem Wasser an. Am nächsten Tag kocht man den Tee kurz auf, giesst ihn dann ab und trinkt davon täglich mindestens drei Tassen.

Löwenzahn-Frischpflanzenpresssaft

Einen Frischpflanzenpresssaft können Sie selbst herstellen. Dazu benötigen Sie eine sog. Graspresse oder einen leistungsfähigen Entsafter. Man entsaftet dreimal täglich so viele Löwenzahnblätter, bis man jeweils 50 Milliliter Saft erhalten hat. Diesen trinkt man ganz langsam, am besten auf leeren Magen und immer mit einem Zeitabstand von mindestens einer halben Stunde zu den Mahlzeiten.

Weitaus einfacher können Sie den Löwenzahnsaft in Form eines im Handel erhältlichen Pressaftes zu sich nehmen. Wenn es sich um ein schonend hergestelltes, hochwertiges Produkt in Bio-Qualität handelt, können Sie von den gesundheitlichen Vorzügen sämtlicher Löwenzahnanteile (Blätter, Blüten und Wurzeln) profitieren.

Löwenzahnwurzelextrakt

Ebenfalls einfach ist die Anwendung von hochwertigem Löwenzahnwurzelextrakt. Die Wurzeln werden zum Zeitpunkt der höchsten Vitalstoffdichte geerntet und so schonend zu einem dickflüssigem Saft verarbeitet, dass die wertvollen Inhaltsstoffe weitgehend erhalten bleiben. Vom Löwenzahnextrakt nimmt man mehrmals täglich einen Viertel Teelöffel oder eine Messerspitze. Man speichelt den Extrakt gut ein und lässt ihn im Mund etwas einwirken, bevor man schluckt. Anschliessend kann man etwas stilles Wasser trinken. Der Löwenzahnwurzelextrakt kann aber auch in Kräutertee oder Wasser gerührt und langsam getrunken werden

Löwenzahn bei Hautproblemen

Auch äusserlich kann der Löwenzahn wundergleiche Taten vollbringen. Hühneraugen, Hornhaut und Warzen beispielsweise werden zwei- bis mehrmals täglich mit dem weissen Pflanzensaft aus den Löwenzahnstängeln benetzt und können mit dieser Behandlung – nach mehrwöchiger Anwendung – beseitigt werden.

Löwenzahn als Wundheiler

Da der Löwenzahn antibakterielle und damit entzündungshemmende Eigenschaften aufweist, kann er zur Behandlung und zur Heilung von Wunden genutzt werden und Infektionen verhindern. Auch Schmerzen und/oder Juckreiz aufgrund von Insektenstichen oder –bissen können durch das Auftragen des Pflanzensaftes aus dem Stängel oder der Wurzel des Löwenzahns gelindert werden. Falls der Stängelsaft Ihnen nicht wirksam genug erscheint, können Sie auch die komplette Pflanze in einem Mixer mit etwas Wasser zu Brei zerkleinern und diesen Brei auf die entsprechenden Stellen auftragen.

Löwenzahn als Super-Food

Löwenzahn nützt Ihnen jedoch nicht nur, um bestimmte Symptome zu vertreiben, sondern versorgt als Lebensmittel auch ganz hervorragend mit einem Vielfachen an Vital- und Mineralstoffen, wenn Sie ihn als Salat essen – nämlich mit etwa vierzigmal so viel Vitamin A wie Kopfsalat, mit neunmal so viel Vitamin C, viermal so viel Vitamin E, achtmal so viel Calcium, viermal so viel Magnesium, dreimal so viel Eisen und der doppelten Proteinmenge.

Auch mit Kalium und vielen anderen Mineralstoffen, Spurenelementen und bioaktiven Pflanzenstoffen wie z. B. Bitterstoffen und Flavonoiden geizt der Löwenzahn nicht.

Daher ist der Löwenzahn nicht nur ein phänomenales Heilmittel, sondern auch ein wunderbar nährendes und prophylaktisch wirksames Lebensmittel.

Und wenn Sie einmal keine Lust haben, den Löwenzahn frisch zu pflücken, dann nehmen Sie einfach einen Löffel vom Löwenzahnblattpulver – einem Pulver aus pulverisiertem und schonend getrocknetem Löwenzahn.

Löwenzahn in der Küche

Löwenzahn schmeckt gleichzeitig hervorragend. Seine Blätter können als Salat, Gemüse, Suppe, Saft, grüne Smoothies oder Tee genossen werden. Die Blüten lassen sich zu Löwenzahnwein, Löwenzahnbier und Löwenzahnblütengelee verwandeln oder verzieren als essbare Dekoration Gerichte aller Art. Als Arzneimittel wird – aufgrund der höheren Wirkstoffdichte – oft eher die Wurzel des Löwenzahns verwendet. Doch kann man die Wurzel auch als Lebensmittel geniessen, nämlich in Form von Löwenzahn-Kaffee.

Löwenzahn-Kaffee

Schon eine einzige Tasse Löwenzahnwurzel-Kaffee täglich kann grossartige Verbesserungen bei manchen Beschwerden bringen. Rösten Sie dazu die sorgfältig gewaschenen, getrockneten und zerkleinerten Löwenzahnwurzeln in einer Pfanne (ohne Fett). Wenden Sie während des Röstens die Wurzelstücke immer wieder, damit sie nicht schwarz werden. In einer Kaffeemühle können die gerösteten Stückchen anschliessend zu feinem “Kaffeepulver” gemahlen werden. Pro Tasse nimmt man etwa einen Teelöffel Löwenzahnwurzelpulver, kocht es kurz auf und lässt es eine halbe Minute lang ziehen (oder länger – je nach Geschmack).

Löwenzahn-Wein

Wer die Pusteblume auf den Wiesen blühen sieht, mag an vieles denken, an Wein aber vermutlich zuletzt. Doch genau das lässt sich aus den gelben Blüten des Löwenzahns brauen. Zwar wird das Ergebnis kein vollmundig trockener Saint-Émilion werden, aber ob seiner Seltenheit ein nicht minder wertvoller Löwenzahnwein.

Sie brauchen dazu einen Eimer frische Löwenzahnblüten, die Sie mit einem Eimer kochendes Wasser übergiessen. Lassen Sie diesen Ansatz drei Tage lang stehen. Anschliessend fügen Sie 1,5 bis 2 kg Zucker hinzu, ein Stückchen Ingwer, die Schale einer Orange und die einer Zitrone. Kochen Sie alles zusammen eine halbe Stunde lang in einem grossen Topf und lassen Sie dann die Mischung ein wenig abkühlen. Geben Sie jetzt Hefe hinzu und giessen Sie den Weinansatz in ein Mostfass. Nach zwei Gärtagen verschliessen Sie das Fass. Nach 2 Monaten kann der goldgelbe Löwenzahnwein in Flaschen abgefüllt werden. Er lässt sich viele Jahre lang lagern und gewinnt mit der Zeit immer mehr an Geschmack. Prost!

(…)

Quellen:

Quelle 1
Quelle 2
Quelle 3
Quelle 4

Gruß an die Heilung aus der Natur
TA KI
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